Über uns


Wer hat diese lautstarken Trommler nicht irgendwann, irgendwo in Obwalden, laufend oder stehend, ihre Künste präsentieren gesehen?


In der Vergangenheit hatten fast alle Musikvereine in Obwalden ihre 2-5 Tambouren, welche bei Ständchen und Marschmusik mitwirkten, dann meistens nur Ordonnanzmärsche spielten und sonst während des Jahres musikalisch nicht sehr aktiv waren.


Dank dem gegenseitigen Austausch der Tambouren von Sarnen und Sachseln, entstand die Idee sich mit anderen aktiven und ehemaligen Tambouren in Obwalden zu verbünden, um ein Kulturgut zu reaktivieren. 


So wurden bereits bei einem ersten Treffen am 24. Oktober 2000 die Tambouren Obwalden (TOW) durch Hans Patrick Surek ins Leben gerufen.


Der Aufwand sollte trotzdem erträglich bleiben, d.h. ein Repertoire das für alle spielbar ist musste gefunden werden und die Proben wurden auf ca. alle drei Wochen beschränkt.


Die zehn Tambouren umfassende Gruppe wuchs bis heute auf fast die doppelte Anzahl an.


Nebst bekannten Werken aus früheren Zeiten, werden auch zeitgenössische Trommelliteratur und Eigenkompositionen für ein abwechslungsreiches Repertoire bei Konzertauftritten und Marschmusik erarbeitet. 


Die TOW traten bis heute an zahlreichen eidgenössischen oder kantonalen Musikfesten und Marschparaden, Vereins- und Firmenanlässen, für das Schweizer Fernsehen und während der Fasnachtszeit auf.


Das Trommelspiel als Kulturgut zu pflegen und zu verbreiten bedeutet nicht nur akustisch zu faszinieren, sondern auch optisch aufzufallen. Einerseits sind die von Arnold Durrer selbst gebauten Trommeln ein Blickfang und andererseits rundet unser neues Tenue das Ganze noch ab.


Hans Patrick Surek

Technischer Leiter der Tambouren Obwalden, Militärtambour, Studien an der Jazzschule Basel, Diplom an der Musikhochschule Luzern, Konzerttätigkeit in verschiedenen Orchestern und Ensembles (u.a. Feldmusik Sarnen, Quadrums Percussion Performance21st Century Symphony Orchestra und Luzerner Sinfonie Orchester), Instrumentallehrer in Sarnen, Kerns und Zug.


© Hans Patrick Surek 2014